Lienz +++ Die genossenschaftliche Regionalenergie Osttirol konnte bei ihrer Generalversammlung am 11. Feber 2019 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurückblicken. Ferner standen die Wahl des Vorstandes sowie die aktuelle Thematik  „Windwurfschäden des vergangenen Herbstes im Bezirk“ an.

Auf der sehr gut besuchten Generalversammlung, die in den Räumlichkeiten der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Lienz (LLA) stattfand, zog der Vorstand eine durchweg positive Bilanz. 20.504 MWh Wärmeenergie wurden verkauft und erstmals 15.000 Festmeter (FM) Holz eingekauft. Auch die Flotte des E-Carsharings „FLUGS“ wuchs von 10 auf 12 E-Autos an. Die in 2018 durchgeführte Revision durch den Raiffeisenverband verlief ohne Beanstandung. Ferner gab es im zurückliegenden Jahr keine Versorgungsengpässe mit Biomasse. Grund dafür ist u.a. die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit den regionalen Forstwirten, Holzbauern, Mitgliedern der Genossenschaft und weiteren Partnern. „Die Bedeutung der Regionalenergie Osttirol ist in den letzten Jahren nicht nur als wirtschaftlicher Partner, sondern auch als verlässlicher Wärmeenergieversorger im Bezirk gestiegen“, hob Obmann DI Albert Pichler zu Beginn der Sitzung hervor. Die Zahl der Genossen-schaftsmitglieder stieg von 115 in 2016 auf mittlerweile 131 Mitglieder an. Ebenso konnten weitere neue Kunden gewonnen werden.

Auf der Tagesordnung stand auch die turnusgemäße Wahl von Vorstand und Aufsichtsrat. Da es keine Gegenkandidaten gab, wurden sowohl der alte Vorstand als auch der alte Aufsichtsrat in ihren Ämtern bestätigt: DI Alber Pichler (Obmann), Wolfgang Brugger (Obmann Stellvertreter), Michael Perfler, Thomas Scheider, Johann Theurl, Hubert Winkler (Vorstandsmitglieder), MA Konrad Ehenstrasser (Aufsichtsrat Vorsitzender), DI Martin Diemling (Aufsichtsrat Vorsitzender Stellvertreter) und Johann Berger (Aufsichtsratsmitglied). Ferner stellte sich der neue Geschäftsführer, Jürgen Trutschnig, vor. Der 47-jährige Nikolsdorfer wurde Anfang Feber ins Amt bestellt. Trutschnig gab bekannt, dass das Büropersonal durch Martina Stabinger verstärkt wurde, um die wachsenden Aufgaben bewältigen zu können, und die Regionalenergie Osttirol demnächst neue Räumlichkeiten unweit des alten Büros beziehen wird.

DI Hubert Sint, Leiter der Bezirksforstinspektion Osttirol, erläuterte im Rahmen der Generalversammlung die Auswirkungen des Sturms, der Angang November 2018 im Bezirk wütete. Rund 500.000 FM Windwurfholz fielen dabei an – zum Vergleich: Der normale jährliche Einschlag liegt bei knapp 200.000 FM. Gut zwei Jahre wird es dauern, ehe der Windwurf aufgeräumt ist. Vor diesem Hintergrund hat sich die Regionalenergie Osttirol bereit erklärt, 45.000 FM abzunehmen, um damit die betroffenen Forstwirte und Holzbauern zu unterstützen. „Wir sind gerade dabei, unsere Lager dafür vorzubereiten und bemühen uns um zusätzliche Lagerflächen, damit wir dieser logistischen Herausforderung gerecht werden. Betroffene Waldbauern und – besitzer können sich bei uns melden“, sagte der für den Holzeinkauf zuständige Obmann Stellvertreter Wolfgang Brugger.

 


v.l.n.r. Berger Johann – Aufsichtsratsmitglied, Schneider Thomas – Vorstandsmitglied, Winkler Hubert – Vorstandsmitglied, MA Ehrenstrasser Konrad – Aufsichtsrat Vorsitzender, DI Diemling Martin – Aufsichtsrat Vorsitzender Stellvertreter, DI Pichler Albert – Obmann, Theurl Johann – Vorstandsmitglied, Perfler Michael – Vorstandsmitglied, Brugger Wolfgang – Obmann Stellvertreter, Trutschnig Jürgen – Geschäftsführer

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