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Ab Mai bekommt das E-Carsharing FLUGS eine neue Reservierungs- und Buchungsplattform. Die Regionalenergie Osttirol, Träger des FLUGS, vereinbarte in den vergangenen Monaten dazu eine Kooperation mit floMobil, das von den Stadtwerken Wörgl GmbH betrieben wird.

Für die FLUGS- und floMOBIL-KundInnen war die Nutzung von E-Carsharings bisher oft mühsam und verwirrend: verschiedene Zugangskarten, Anmeldeprozesse und Preismodelle. Daher entschlossen sich nun die zwei größten Tiroler E-Carsharing-Anbieter FLUGS und floMOBIL zu einer Zusammenarbeit. Dieser große Schritt verbessert die Benutzerfreundlichkeit und die Serviceleistungen. „Das E-Carsharing FLUGS ist gerade in den letzten zwei Jahren gewachsen. Unsere Flotte verfügt nun über 12 E-Autos. Gespräche über neue Standorte laufen zur Zeit. Es ist daher die logische Konsequenz, Schritte in Richtung Zukunft zu unternehmen. Durch die Kooperation wollen wir gemeinsam mit den Stadtwerken Wögl GmbH ein leistungsstarkes und alltagstaugliches Angebot sicherstellen – elektrisch, digital und zuverlässig. Das kann uns nur durch Zusammenarbeit und Standardisierung gelingen“, sagt Jürgen Trutschnig, Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol.

Ab 01. Mai 2019 sind alle Standorte von FLUGS und floMobil miteinander vernetzt und für alle bestehenden und neuen KundInnen über eine gemeinsame APP nutzbar. Erfreulicherweise setzt sich der Gedanke des „Gemeinschaftsautos“ auch im ländlichen Raum immer mehr durch. Das zeigte auch die Resonanz auf der heurigen AutoSchau in Lienz Ende März, auf der sich auch das E-Carsharing FLUGS präsentierte. FLUGS begann mit einer Idee während des Prozesses „Vordenken für Osttirol“, wurde dann durch den Verein „Energie-Impulse Osttirol“ ehrenamtlich umgesetzt und schließlich von der Regionalenergie Osttirol als Träger kontinuierlich ausgebaut. Das E-Carsharing FLUGS ist mehr als ein Mobilitätskonzept. Es ist die Verbindung von Mobilität und identitätsstiftenden Gemeinschaftsgedanken und steht im Einklang mit dem Programm „So fährt Tirol 2050“ des Landes Tirol.

Bildrechte: Michael Breschan

Am 29. und 30. März fand in der Lienzer Innenstadt zum 14. Mal die AutoSchau statt. Neben den 14 heimischen Auto- und Motorradhändlern war auch die Regionalenergie Osttirol mit dem E-Carsharing FLUGS vertreten. Zum Auftakt der Veranstaltung konnten am Freitag, 29. März, am Johannesplatz zwischen 13:00 und 17:00 diverse E-Automodelle verschiedenster Marken bei einer Probefahrt getestet werden. Das E-Carsharing FLUGS der Regionalenergie Osttirol präsentierte dazu den BWM i3 und den Renault Zoe.

Das Interesse an den beiden Modellen und am E-Carsharing FLUGS generell war groß. Ständig wurde nach einer Probefahrt mit einem FLUGS gefragt und die Möglichkeit entsprechend genutzt. Neben Fragen zur Technik wie Reichweite, Leistungsstärke oder Ladezyklus erkundigten sich Interessierte auch nach dem Konzept des E-Carsharings und den Bedingungen zur Mitgliedschaft. Mittlerweile besteht die Flotte des FLUGS aus 12 E-Autos, die an 10 Standorten stationiert sind. Unter anderem vertrat der Obmann der Regionalenergie Osttirol, DI Albert Pichler, das E-Carsharing vor Ort und beantwortete ausführlich alle Fragen.

„Wir stellen fest, dass FLUGS immer bekannter wird und damit auch das Interesse an unserem Konzept steigt – deshalb haben wir uns über das rege Interesse an unserem E-Carsharing gefreut. Solche Veranstaltungen wie die AutoSchau sind wichtig. So können die Osttirolerinnen und Osttiroler, die noch nie Kontakt mit einem E-Auto oder mit einem Carsharing hatten, beides direkt kennenlernen. Berührungsängste mit diesen doch noch relativ neuen Technologien und Möglichkeiten sind spätestens nach der ersten Probefahrt abgebaut. “, kommentierte Albert Pichler zufrieden die zwei Veranstaltungstage.

Bildunterschrift: Obmann der Regionalenergie Osttirol DI Albert Pichler präsentierte das E-Carsharing FLUGS auf der AutoSchau
Copyright Foto: Jan Schäfer

Lienz +++ Die genossenschaftliche Regionalenergie Osttirol konnte bei ihrer Generalversammlung am 11. Feber 2019 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurückblicken. Ferner standen die Wahl des Vorstandes sowie die aktuelle Thematik „Windwurfschäden des vergangenen Herbstes im Bezirk“ an.

Auf der sehr gut besuchten Generalversammlung, die in den Räumlichkeiten der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Lienz (LLA) stattfand, zog der Vorstand eine durchweg positive Bilanz. 20.504 MWh Wärmeenergie wurden verkauft und erstmals 15.000 Festmeter (FM) Holz eingekauft. Auch die Flotte des E-Carsharings „FLUGS“ wuchs von 10 auf 12 E-Autos an. Die in 2018 durchgeführte Revision durch den Raiffeisenverband verlief ohne Beanstandung. Ferner gab es im zurückliegenden Jahr keine Versorgungsengpässe mit Biomasse. Grund dafür ist u.a. die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit den regionalen Forstwirten, Holzbauern, Mitgliedern der Genossenschaft und weiteren Partnern. „Die Bedeutung der Regionalenergie Osttirol ist in den letzten Jahren nicht nur als wirtschaftlicher Partner, sondern auch als verlässlicher Wärmeenergieversorger im Bezirk gestiegen“, hob Obmann DI Albert Pichler zu Beginn der Sitzung hervor. Die Zahl der Genossen-schaftsmitglieder stieg von 115 in 2016 auf mittlerweile 131 Mitglieder an. Ebenso konnten weitere neue Kunden gewonnen werden.

Auf der Tagesordnung stand auch die turnusgemäße Wahl von Vorstand und Aufsichtsrat. Da es keine Gegenkandidaten gab, wurden sowohl der alte Vorstand als auch der alte Aufsichtsrat in ihren Ämtern bestätigt: DI Alber Pichler (Obmann), Wolfgang Brugger (Obmann Stellvertreter), Michael Perfler, Thomas Scheider, Johann Theurl, Hubert Winkler (Vorstandsmitglieder), MA Konrad Ehenstrasser (Aufsichtsrat Vorsitzender), DI Martin Diemling (Aufsichtsrat Vorsitzender Stellvertreter) und Johann Berger (Aufsichtsratsmitglied). Ferner stellte sich der neue Geschäftsführer, Jürgen Trutschnig, vor. Der 47-jährige Nikolsdorfer wurde Anfang Feber ins Amt bestellt. Trutschnig gab bekannt, dass das Büropersonal durch Martina Stabinger verstärkt wurde, um die wachsenden Aufgaben bewältigen zu können, und die Regionalenergie Osttirol demnächst neue Räumlichkeiten unweit des alten Büros beziehen wird.

DI Hubert Sint, Leiter der Bezirksforstinspektion Osttirol, erläuterte im Rahmen der Generalversammlung die Auswirkungen des Sturms, der Angang November 2018 im Bezirk wütete. Rund 500.000 FM Windwurfholz fielen dabei an – zum Vergleich: Der normale jährliche Einschlag liegt bei knapp 200.000 FM. Gut zwei Jahre wird es dauern, ehe der Windwurf aufgeräumt ist. Vor diesem Hintergrund hat sich die Regionalenergie Osttirol bereit erklärt, 45.000 FM abzunehmen, um damit die betroffenen Forstwirte und Holzbauern zu unterstützen. „Wir sind gerade dabei, unsere Lager dafür vorzubereiten und bemühen uns um zusätzliche Lagerflächen, damit wir dieser logistischen Herausforderung gerecht werden. Betroffene Waldbauern und – besitzer können sich bei uns melden“, sagte der für den Holzeinkauf zuständige Obmann Stellvertreter Wolfgang Brugger.


v.l.n.r. Berger Johann – Aufsichtsratsmitglied, Schneider Thomas – Vorstandsmitglied, Winkler Hubert – Vorstandsmitglied, MA Ehrenstrasser Konrad – Aufsichtsrat Vorsitzender, DI Diemling Martin – Aufsichtsrat Vorsitzender Stellvertreter, DI Pichler Albert – Obmann, Theurl Johann – Vorstandsmitglied, Perfler Michael – Vorstandsmitglied, Brugger Wolfgang – Obmann Stellvertreter, Trutschnig Jürgen – Geschäftsführer

Am Freitag, 26. Oktober 2018, dem Nationalfeiertag, öffnen mehr als 60 Biomasseheizwerke in ganz Österreich ihre Tore und geben Einblick in die Erzeugung erneuerbarer Energie aus Biomasse. Auch das Biomasse Heizwerk Abfaltersbach ist dabei. Interessierte können von 14:00 bis 16:00 das Heizwerk und das Betriebsgelände der Biomasse Heizwerk Abfaltersbach GmbH besichtigen.

Das im Dezember 2008 in Betrieb genommene Bioheizwerk feiert heuer außerdem 10-jähriges Bestehen. Die Anlage der Biomasse Heizwerk Abfaltersbach GmbH ist ein Beispiel dafür, wie eine Genossenschaft mit privatwirtschaftlichen Unternehmen und Kommunen zusammenarbeiten kann. Der Standort wird gemeinsam von HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH, der Gemeinde Abfaltersbach und der Regionalenergie Osttirol betrieben, die nicht nur mit 40{290c74fe6b95e3ef4b8e872f756eda891926367e188c0b1c36b32542017cb284} an dem Objekt beteiligt ist, sondern auch den laufenden Betrieb verantwortet. Die Anlage erzeugt ca. 2.900 MWH Wärmeenergie pro Jahr. Versorgt werden damit die Firma Hella, das Gemeindezentrum, die Schule, zwei Wohnanlagen und zahlreiche gewerbliche und private Objekte im Ortsgebiet.

Am Tag der offenen Heizwerke erklären Mitarbeiter der Regionalenergie Osttirol in Führungen neben dem Holzlager auch das energieerzeugende Innenleben der Anlage und wie aus dem nachwachsenden Brennstoff Holz, der aus der Region stammt, wertvolle Energie wird. Ferner besteht die Möglichkeit, sich über das E-Carsharing „FLUGS“ der Regionalenergie Osttirol zu informieren. Das E-Auto steht für Testfahrten bereit. Für Erfrischungen und einen kleinen Snack ist ebenfalls gesorgt.

Die Bioenergie-Nutzung in Österreich ist eine Erfolgsgeschichte. Beinahe jeder zweite Nahwärmenutzer in Österreich bezieht umweltfreundliche, komfortable, platzsparende, saubere und versorgungssichere Wärme aus der Region. Mit dem Tag der offenen Tür soll dieser erfreulichen Entwicklung und ihrer Bedeutung Rechnung getragen werden. Die Heizwerke Osttirols leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Programm der Tiroler Landesregierung „Tirol 2050“: Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 energieautonom – also unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas – zu sein. Dies soll einerseits durch die Senkung des Energiebedarfs, andererseits durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energie, wie Wasserkraft, Biomasse und Solarenergie, erreicht werden. Entscheidend für die Zukunft ist das Zusammenspiel der erneuerbaren Energieträger. Nur gemeinsam können die Ziele erreicht werden.

Bild (Header und Beitrag): Biomasse Heizwerk Abfaltersbach / Bildrechte: Andreas Moser / Tiroler Heizwerkverband

Bei der Regionalenergie Osttirol kam es kürzlich zu einer Neuaufstellung der Geschäftsführung. Manfred Gaschnig, der die Leitung der Regionalenergie Osttirol seit Juli 2014 verantwortete, legte mit dem 30. September die Geschäftsführung zurück. Er geht in Bildungskarenz. Seine Aufgaben übernimmt kommissarisch der Obmann der Regionalenergie Osttirol DI Albert Pichler. Seit über 20 Jahren ist Pichler Obmann der Genossenschaft.

Ferner verstärkt ab dem 01. Oktober Oliver Lukasser das Mitarbeiterteam . Der gelernte Heizungs- und Sanitärinstallateur betreut künftig neben Michael Oberforcher und Alois Mußhauser als Fachkraft die Heizkraftwerke im Bezirk. Die Aufstockung des Personalstamms wurde durch die positive Entwicklung in den letzten Jahren erforderlich. Mit Lukasser soll die Sicherheit der Heizkraftwerke sowie die Kontinuität in Bezug auf Wachstum und den damit verbundenen Ausbau der Regionalenergie Osttirol weiterhin garantiert werden.

„Dass wir uns auf einem guten und soliden Weg befinden, sehen wir am anhaltend hohen Interesse an Biomasse. Im Hinblick auf die bevorstehende Heizperiode sind wir bestens gerüstet. Auch der stetige Ausbau der E-Carsharing-Flotte ‚FLUGS’ stimmt uns positiv. Die Verstärkung des Teams unterstreicht die erfreulichen Entwicklungen“, sagt Obmann DI Pichler.

Bild Beitrag: l.n.r. Lukasser Oliver, Gaschnig Manfred, Brugger Wolfgang Obm.Stv, Pichler Albert Obm. / Bildrechte Regionalenergie Osttirol

Der Carsharing-Test: Flugs durch Lienz

Quasi als Nachschlag zu unserem viel beachteten Ö-Test wollten wir uns auch ein persönliches Bild von einer alternativen Variante der ökologisch sinnvollen Fortbewegung in Lienz machen. Den einen oder anderen Leser könnte es erstau- nen: Seit 2015 hat Lienz ein Carsharing-System! Natürlich lassen wir uns die Chance nicht entgehen, einen weiteren Selbsttest zu machen. „Anmelden, reser- vieren, losfahren – Go!“ So einfach zumindest beschreibt es die Website von Flugs. Wir probieren es aus!

Den gesamten Artikel gibt es auf Dolomitenstadt: https://www.dolomitenstadt.at/2018/08/02/der-carsharing-test-flugs-durch-lienz/

Copyright Foto (Header): Andreas Blassnig

Kürzlich startete die Regionalenergie Osttirol gemeinsam mit der KEM Sonnenregion Hohe Tauern und der Obfrau der Nationalpark-Partnerbetriebe Osttirol Marion Steiner-Binder einen Pilotversuch mit dem „FLUGS“. Für eine Woche stellten sie Urlaubern ein E-Auto aus der E-Carsharing-Flotte zum Test zur Verfügung.

Ursula Farcher, Tochter Eva und Freundin Zoe Wikkerink reisten mit der Bahn von Höflein / NÖ nach Lienz. Nach der Fahrzeugübergabe und einer kurzen Unterweisung ging es weiter nach Matrei in die Ferienunterkunft. Ursula Farcher gewöhnte sich schnell an das Fahrgefühl – sie war davon ebenso angenehm überrascht wie auch über den Platz im Kofferraum, in dem das gesamte Gepäck der drei Damen Platz fand. In den nächsten Tagen ging es mit dem „FLUGS“ zu verschiedenen Aussichtspunkten im Nationalpark Hohe Tauern,  wie Ganz, Ströden und Kals, zum Wandern oder anderen Aktivitäten. Erst am Abend des vierten Tages musste Familie Farcher den Akku des E-Autos wieder aufladen. Das ging unproblematisch per Hausanschluss über Nacht, sodass der „FLUGS“ am nächsten Tag wieder voll einsatzbereit war.

Nach knapp einer Woche traten die drei Urlauberinnen die Heimreise an und übergaben den „FLUGS“ am Bahnhof. Ihr Fazit: Innovative Technik, guter Komfort und leises Fahrvergnügen. Der „FLUGS“ zeigte sich durchzugsstark beim Bergaufwärtsfahren und bewältigte problemlos auch Forstwege und Schotterstraßen. Begeistert waren die drei davon, dass sich der Akku beim Bergabwärtsfahren wieder auflädt (Rekuperation). „Es wäre für alle Anrainer und die Umwelt wünschenswert, wenn möglichst viele Touristen – und nicht nur die – ihr Privatauto zu Hause ließen und im Urlaub auf ein E-Auto umsteigen würden“, sagte Ursula Farcher rückblickend.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen überlegt die Regionalenergie Osttirol, die Trägerin des E-Carsharings, wie mögliche Angebote zur tageweisen Nutzung des „FLUGS“ künftig aussehen können, ohne dafür eine Mitgliedschaft einzugehen. Das ist derzeit aus rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Gründen Voraussetzung. Der Jahresbeitrag für eine Einzelperson beträgt 120.- Euro. Firmen oder Vereine kostet die Mitgliedschaft 300.- Euro. Die Nutzung wird nach Zeit (je nach Fahrzeugtyp pro Stunde zwischen 2,- und 3,- Euro) und nach gefahrenen Kilometern (0,20 Eurocent) berechnet. Es besteht jedoch schon jetzt die Möglichkeit, den „FLUGS“ längerfristig zu mieten. Anfragen zu Nutzungsbedingungen und zu Konditionen werden individuell unter hackschnitzel@tirol.com bearbeitet.

1. Tag mit Flugs

4. Tag – Parkplatz in Praegraten-Stroeden

5. Tag – sehr geraeumiger Kofferraum

 

Copyright Fotos: Marion Steiner-Binder

Die Regionalenergie Osttiriol als Träger des E-Carsharings „FLUGS“ baut stetig das Netz an Standorten aus. Mittlerweile stehen den Mitgliedern des E-Carsharings zehn E-Autos an acht verschiedenen Standorten in sieben Gemeinden Osttirols zur Verfügung. Zur Flotte gehören neun Renault ZOE und einen BWM i3.

„Der Ausbau der Flotte und des Netzes ist eines unserer primären Vorhaben“, sagt Manfred Gaschnig, Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol. Dazu stehen weitere Gespräche mit Gemeinden, Kooperationspartnern, aber auch Unternehmen an. Letztere sehen im E- Carsharing eine Alternative zur Ergänzung ihrer eigenen Firmenwagen. Der FLUGS ist ebenfalls eine ideale Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr.

„Mit dem Frühling steigt auch die Lust, wieder etwas im Freien zu unternehmen. Ausflügler könnten die Öffis nutzen und dann von einem der Standorte aus umweltfreundlich weiterfahren. Als FLUGS-Mitglied kann man jeden FLUGS an allen Standorten problemlos nutzen. Einfach anmelden und los geht ́s“, erklärt Gaschnig. Wer noch kein Mitglied ist und E- Mobilität buchstäblich „erfahren“ möchte, für den ist das Frühjahr der ideale Zeitpunkt zum Einstieg.

Copyright Foto (Header und Anhang): Christoph Blassnig

Lienz: Erneut konnte die genossenschaftliche Regionalenergie Osttirol auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in 2017 zurückblicken.

Auf der gut besuchten Hauptversammlung, die in den Räumlichkeiten der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Lienz (LLA) am 23. Jänner 2018 stattfand, zog der Vorstand eine durchweg positive Bilanz. Im zurückliegenden Jahr gab es keine Versorgungsengpässe mit Biomasse. Die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit den regionalen Forstwirten, Holzbauern, Mitgliedern der Genossenschaft und weiteren Partnern garantierte die Versorgungssicherheit. Das wird auch für den weiteren Verlauf der schneereichen Heizperiode 2017/2018 der Fall sein. Auch die in 2017 durchgeführte Revision verlief ohne Beanstandung.

Manfred Gaschnig, Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol, sagte zum Ausblick auf das Jahr 2018: „Wir werden weiter durch die Optimierung unserer Anlagen die Versorgungstiefe im Bezirk verdichten. Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, zeigt auch die gestiegene Nachfrage an Hackgut. Zur Sicherung der betrieblichen Abläufe werden wir heuer das Thema Digitalisierung bei der Regionalenergie schrittweise angehen. Mit diesen geplanten zukunftsorientierten Maßnahmen werden wir unseren Kunden neue Services anbieten können.“

Neben dem Geschäftsbericht für den Kernbereich der Regionalenergie Osttirol, die Wärmeerzeugung, wurde den Mitgliedern ausführlich das E-Carsharing „FLUGS“ erläutert. Seit einem Jahr ist die Regionalenergie Osttirol Träger des „FLUGS“. In diesem Zeitraum wurde die Flotte auf zehn E-Autos aufgestockt, neue Partnerschaften konnten geschlossen und somit weitere Standorte im Bezirk außerhalb von Lienz gewonnen werden.

Im Rückblick auf das 20-jährige Jubiläum der Regionalenergie wurden nochmals die Pionierarbeit, die Leistungen der letzten Jahrzehnte und die Bedeutung für den Bezirk hervorgehoben. Einer der Pioniere der Biomasseheizwerke ist Andreas Blassnig. Er wurde bereits im vergangenen Dezember anlässlich der Feierlichkeiten zu „25 Jahre Biomasseheizwerke“ neben weiteren Persönlichkeiten für seinen Einsatz und sein Wirken im Landhaus von LHStv Josef Geisler geehrt.

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v.l. Hans Pirchmoser (Heizwerk Söll), LHStv. Josef Geister, Andreas Blassnig (Regionalenergie Osttirol), Bioenergie-Tirol-Obmann Hermann Gahr, Andreas Moser (Heizwerkverband)
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