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Am Freitag, 26. Oktober 2018, dem Nationalfeiertag, öffnen mehr als 60 Biomasseheizwerke in ganz Österreich ihre Tore und geben Einblick in die Erzeugung erneuerbarer Energie aus Biomasse. Auch das Biomasse Heizwerk Abfaltersbach ist dabei. Interessierte können von 14:00 bis 16:00 das Heizwerk und das Betriebsgelände der Biomasse Heizwerk Abfaltersbach GmbH besichtigen.

Das im Dezember 2008 in Betrieb genommene Bioheizwerk feiert heuer außerdem 10-jähriges Bestehen. Die Anlage der Biomasse Heizwerk Abfaltersbach GmbH ist ein Beispiel dafür, wie eine Genossenschaft mit privatwirtschaftlichen Unternehmen und Kommunen zusammenarbeiten kann. Der Standort wird gemeinsam von HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH, der Gemeinde Abfaltersbach und der Regionalenergie Osttirol betrieben, die nicht nur mit 40% an dem Objekt beteiligt ist, sondern auch den laufenden Betrieb verantwortet. Die Anlage erzeugt ca. 2.900 MWH Wärmeenergie pro Jahr. Versorgt werden damit die Firma Hella, das Gemeindezentrum, die Schule, zwei Wohnanlagen und zahlreiche gewerbliche und private Objekte im Ortsgebiet.

Am Tag der offenen Heizwerke erklären Mitarbeiter der Regionalenergie Osttirol in Führungen neben dem Holzlager auch das energieerzeugende Innenleben der Anlage und wie aus dem nachwachsenden Brennstoff Holz, der aus der Region stammt, wertvolle Energie wird. Ferner besteht die Möglichkeit, sich über das E-Carsharing „FLUGS“ der Regionalenergie Osttirol zu informieren. Das E-Auto steht für Testfahrten bereit. Für Erfrischungen und einen kleinen Snack ist ebenfalls gesorgt.

Die Bioenergie-Nutzung in Österreich ist eine Erfolgsgeschichte. Beinahe jeder zweite Nahwärmenutzer in Österreich bezieht umweltfreundliche, komfortable, platzsparende, saubere und versorgungssichere Wärme aus der Region. Mit dem Tag der offenen Tür soll dieser erfreulichen Entwicklung und ihrer Bedeutung Rechnung getragen werden. Die Heizwerke Osttirols leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Programm der Tiroler Landesregierung „Tirol 2050“: Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 energieautonom – also unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas – zu sein. Dies soll einerseits durch die Senkung des Energiebedarfs, andererseits durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energie, wie Wasserkraft, Biomasse und Solarenergie, erreicht werden. Entscheidend für die Zukunft ist das Zusammenspiel der erneuerbaren Energieträger. Nur gemeinsam können die Ziele erreicht werden.

Bild (Header und Beitrag): Biomasse Heizwerk Abfaltersbach / Bildrechte: Andreas Moser / Tiroler Heizwerkverband

Bei der Regionalenergie Osttirol kam es kürzlich zu einer Neuaufstellung der Geschäftsführung. Manfred Gaschnig, der die Leitung der Regionalenergie Osttirol seit Juli 2014 verantwortete, legte mit dem 30. September die Geschäftsführung zurück. Er geht in Bildungskarenz. Seine Aufgaben übernimmt kommissarisch der Obmann der Regionalenergie Osttirol DI Albert Pichler. Seit über 20 Jahren ist Pichler Obmann der Genossenschaft.

Ferner verstärkt ab dem 01. Oktober Oliver Lukasser das Mitarbeiterteam . Der gelernte Heizungs- und Sanitärinstallateur betreut künftig neben Michael Oberforcher und Alois Mußhauser als Fachkraft die Heizkraftwerke im Bezirk. Die Aufstockung des Personalstamms wurde durch die positive Entwicklung in den letzten Jahren erforderlich. Mit Lukasser soll die Sicherheit der Heizkraftwerke sowie die Kontinuität in Bezug auf Wachstum und den damit verbundenen Ausbau der Regionalenergie Osttirol weiterhin garantiert werden.

„Dass wir uns auf einem guten und soliden Weg befinden, sehen wir am anhaltend hohen Interesse an Biomasse. Im Hinblick auf die bevorstehende Heizperiode sind wir bestens gerüstet. Auch der stetige Ausbau der E-Carsharing-Flotte ‚FLUGS’ stimmt uns positiv. Die Verstärkung des Teams unterstreicht die erfreulichen Entwicklungen“, sagt Obmann DI Pichler.

Bild Beitrag: l.n.r. Lukasser Oliver, Gaschnig Manfred, Brugger Wolfgang Obm.Stv, Pichler Albert Obm. / Bildrechte Regionalenergie Osttirol

Der Carsharing-Test: Flugs durch Lienz

Quasi als Nachschlag zu unserem viel beachteten Ö-Test wollten wir uns auch ein persönliches Bild von einer alternativen Variante der ökologisch sinnvollen Fortbewegung in Lienz machen. Den einen oder anderen Leser könnte es erstau- nen: Seit 2015 hat Lienz ein Carsharing-System! Natürlich lassen wir uns die Chance nicht entgehen, einen weiteren Selbsttest zu machen. „Anmelden, reser- vieren, losfahren – Go!“ So einfach zumindest beschreibt es die Website von Flugs. Wir probieren es aus!

Den gesamten Artikel gibt es auf Dolomitenstadt: https://www.dolomitenstadt.at/2018/08/02/der-carsharing-test-flugs-durch-lienz/

Copyright Foto (Header): Andreas Blassnig

Kürzlich startete die Regionalenergie Osttirol gemeinsam mit der KEM Sonnenregion Hohe Tauern und der Obfrau der Nationalpark-Partnerbetriebe Osttirol Marion Steiner-Binder einen Pilotversuch mit dem „FLUGS“. Für eine Woche stellten sie Urlaubern ein E-Auto aus der E-Carsharing-Flotte zum Test zur Verfügung.

Ursula Farcher, Tochter Eva und Freundin Zoe Wikkerink reisten mit der Bahn von Höflein / NÖ nach Lienz. Nach der Fahrzeugübergabe und einer kurzen Unterweisung ging es weiter nach Matrei in die Ferienunterkunft. Ursula Farcher gewöhnte sich schnell an das Fahrgefühl – sie war davon ebenso angenehm überrascht wie auch über den Platz im Kofferraum, in dem das gesamte Gepäck der drei Damen Platz fand. In den nächsten Tagen ging es mit dem „FLUGS“ zu verschiedenen Aussichtspunkten im Nationalpark Hohe Tauern,  wie Ganz, Ströden und Kals, zum Wandern oder anderen Aktivitäten. Erst am Abend des vierten Tages musste Familie Farcher den Akku des E-Autos wieder aufladen. Das ging unproblematisch per Hausanschluss über Nacht, sodass der „FLUGS“ am nächsten Tag wieder voll einsatzbereit war.

Nach knapp einer Woche traten die drei Urlauberinnen die Heimreise an und übergaben den „FLUGS“ am Bahnhof. Ihr Fazit: Innovative Technik, guter Komfort und leises Fahrvergnügen. Der „FLUGS“ zeigte sich durchzugsstark beim Bergaufwärtsfahren und bewältigte problemlos auch Forstwege und Schotterstraßen. Begeistert waren die drei davon, dass sich der Akku beim Bergabwärtsfahren wieder auflädt (Rekuperation). „Es wäre für alle Anrainer und die Umwelt wünschenswert, wenn möglichst viele Touristen – und nicht nur die – ihr Privatauto zu Hause ließen und im Urlaub auf ein E-Auto umsteigen würden“, sagte Ursula Farcher rückblickend.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen überlegt die Regionalenergie Osttirol, die Trägerin des E-Carsharings, wie mögliche Angebote zur tageweisen Nutzung des „FLUGS“ künftig aussehen können, ohne dafür eine Mitgliedschaft einzugehen. Das ist derzeit aus rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Gründen Voraussetzung. Der Jahresbeitrag für eine Einzelperson beträgt 120.- Euro. Firmen oder Vereine kostet die Mitgliedschaft 300.- Euro. Die Nutzung wird nach Zeit (je nach Fahrzeugtyp pro Stunde zwischen 2,- und 3,- Euro) und nach gefahrenen Kilometern (0,20 Eurocent) berechnet. Es besteht jedoch schon jetzt die Möglichkeit, den „FLUGS“ längerfristig zu mieten. Anfragen zu Nutzungsbedingungen und zu Konditionen werden individuell unter hackschnitzel@tirol.com bearbeitet.

1. Tag mit Flugs

4. Tag – Parkplatz in Praegraten-Stroeden

5. Tag – sehr geraeumiger Kofferraum

 

Copyright Fotos: Marion Steiner-Binder

Die Regionalenergie Osttiriol als Träger des E-Carsharings „FLUGS“ baut stetig das Netz an Standorten aus. Mittlerweile stehen den Mitgliedern des E-Carsharings zehn E-Autos an acht verschiedenen Standorten in sieben Gemeinden Osttirols zur Verfügung. Zur Flotte gehören neun Renault ZOE und einen BWM i3.

„Der Ausbau der Flotte und des Netzes ist eines unserer primären Vorhaben“, sagt Manfred Gaschnig, Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol. Dazu stehen weitere Gespräche mit Gemeinden, Kooperationspartnern, aber auch Unternehmen an. Letztere sehen im E- Carsharing eine Alternative zur Ergänzung ihrer eigenen Firmenwagen. Der FLUGS ist ebenfalls eine ideale Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr.

„Mit dem Frühling steigt auch die Lust, wieder etwas im Freien zu unternehmen. Ausflügler könnten die Öffis nutzen und dann von einem der Standorte aus umweltfreundlich weiterfahren. Als FLUGS-Mitglied kann man jeden FLUGS an allen Standorten problemlos nutzen. Einfach anmelden und los geht ́s“, erklärt Gaschnig. Wer noch kein Mitglied ist und E- Mobilität buchstäblich „erfahren“ möchte, für den ist das Frühjahr der ideale Zeitpunkt zum Einstieg.

Copyright Foto (Header und Anhang): Andreas Blassnig

Lienz: Erneut konnte die genossenschaftliche Regionalenergie Osttirol auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in 2017 zurückblicken.

Auf der gut besuchten Hauptversammlung, die in den Räumlichkeiten der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Lienz (LLA) am 23. Jänner 2018 stattfand, zog der Vorstand eine durchweg positive Bilanz. Im zurückliegenden Jahr gab es keine Versorgungsengpässe mit Biomasse. Die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit den regionalen Forstwirten, Holzbauern, Mitgliedern der Genossenschaft und weiteren Partnern garantierte die Versorgungssicherheit. Das wird auch für den weiteren Verlauf der schneereichen Heizperiode 2017/2018 der Fall sein. Auch die in 2017 durchgeführte Revision verlief ohne Beanstandung.

Manfred Gaschnig, Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol, sagte zum Ausblick auf das Jahr 2018: „Wir werden weiter durch die Optimierung unserer Anlagen die Versorgungstiefe im Bezirk verdichten. Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, zeigt auch die gestiegene Nachfrage an Hackgut. Zur Sicherung der betrieblichen Abläufe werden wir heuer das Thema Digitalisierung bei der Regionalenergie schrittweise angehen. Mit diesen geplanten zukunftsorientierten Maßnahmen werden wir unseren Kunden neue Services anbieten können.“

Neben dem Geschäftsbericht für den Kernbereich der Regionalenergie Osttirol, die Wärmeerzeugung, wurde den Mitgliedern ausführlich das E-Carsharing „FLUGS“ erläutert. Seit einem Jahr ist die Regionalenergie Osttirol Träger des „FLUGS“. In diesem Zeitraum wurde die Flotte auf zehn E-Autos aufgestockt, neue Partnerschaften konnten geschlossen und somit weitere Standorte im Bezirk außerhalb von Lienz gewonnen werden.

Im Rückblick auf das 20-jährige Jubiläum der Regionalenergie wurden nochmals die Pionierarbeit, die Leistungen der letzten Jahrzehnte und die Bedeutung für den Bezirk hervorgehoben. Einer der Pioniere der Biomasseheizwerke ist Andreas Blassnig. Er wurde bereits im vergangenen Dezember anlässlich der Feierlichkeiten zu „25 Jahre Biomasseheizwerke“ neben weiteren Persönlichkeiten für seinen Einsatz und sein Wirken im Landhaus von LHStv Josef Geisler geehrt.

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v.l. Hans Pirchmoser (Heizwerk Söll), LHStv. Josef Geister, Andreas Blassnig (Regionalenergie Osttirol), Bioenergie-Tirol-Obmann Hermann Gahr, Andreas Moser (Heizwerkverband)
Bildrechte Energie Tirol

In der kürzlich erschienenen neuesten Ausgabe der „K1, deine kommunale Welt“ ist die Regionalenergie Osttirol mit einem Statement vertreten. Der Geschäftsführer der Regionalenergie Osttirol, Manfred Gaschnig, wurde zu dem Thema „Bürokratieabbau im Bau- und Betriebshof, wie meistern Sie das?“ befragt.

Das Magazin „K1, deine kommunale Welt“ wird einmal jährlich von dem Koblenzer Softwarehersteller mps public solutions herausgegeben. Es behandelt aktuelle kommunale Themen wie Digitalisierung, Demografie oder Standortwettbewerb und richtet sich an Führungskräfte in denkommunalen Verwaltungen. In einer Auflage von 13.000 Stück geht das Magazin an Kämmerer und Bürgermeister.

Gaschnig beantwortete die ihm gestellte Frage mit diesem Statement:

„Die Regionalenergie Osttirol ist eine aus 115 Mitgliedern bestehende Genossenschaft. Das Unternehmen zur Wärmeversorgung wurde 1996 gegründet. Derzeit werden 236 gewerbliche und private Kunden im Bezirk versorgt. In 14 Osttiroler Gemeinden unterhält die Regionalenergie Osttirol selbst oder in Kooperation 18 Heizwerke und fünf Holz- oder Hackgutlager. Aufgrund seiner versorgungssichernden Bedeutung arbeitet das Unternehmen auf verschiedenen Ebenen und in diversen Projekten mit den Kommunen in Osttirol zusammen. Die offene Eigentümerstruktur bedingt per se Transparenz, nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern die gesamte Organisation betreffend. Die Frage eines Abbaus der Bürokratie stellt sich für die Regionalenergie Osttirol insofern nicht, da der genossenschaftliche – also eigenverantwortliche – Gedanke flache Hierarchien beinhaltet. Im Rahmen der gesetzlichen Gegebenheiten kann dadurch schnell, flexibel und lösungsorientiert gehandelt werden. Der Einsatz von Software unterstützt dieses Bestreben zusätzlich.“

Neben der Regionalenergie Osttirol wurden auch die Vertreter der Städte Salzgitter, Münster und dem Landkreis Borken befragt.

https://issuu.com/multerer/docs/k1-17-001-k1magazin-2017_web-gesamt

2017_10_16_K_1_REO

Internationaler Mobilitätstag 2017

„Elektromobilität als Alternative zum herkömmlichen KFZ“

Freitag, 22. September 2017 – 10.00 bis 15.00 Uhr

Johannesplatz Lienz

 

Aufbau ab 9.00 Uhr – Johannesplatz

 

Teilnehmer:

 

1. Tiroler Wasserkraft AG E-Mobilität und E-Tankstelle
2. Infostand der Abteilung Umwelt und Zivilschutz Informationsmöglichkeit für Förderungen von Elektroautos und Elektrolastenräder
3. Radio Osttirol Radio Live-Sendung vom Lienzer Hauptplatz
4. Energie Tirol Förderungen für die E-Mobilität
6. Regionalenergie Osttirol E-Car-Sharing – FLUGS
7. Fahrzeugschau Lienzer Autohändler
Autohaus Pontiller
Autohaus Rogen
Autohaus Plössnig
Autohaus Thum
Autohaus Bodner Debant

 

 

Programm (Entwurf):

 

Uhrzeit Programmablauf Kooperationspartner
10.00 Uhr Eröffnung der E-Mobilitätsausstellung durch Frau Gerlinde Kieberl, Obfrau Ausschuss für Umwelt, Land- und Forstwirtschaft Stadt Lienz
10.00 – 11.00 Uhr Radio Live Sendung zum Internationalen Mobilitätstag 2017 Radio Osttirol
13.00 – 14.00 Uhr Moderation vor Ort Radio Osttirol – Marlene Frotschnig
11.00 – 12.00 Uhr Vortrag
„So fährt Tirol 2050 – die Zukunft ist elektrisch“
Gasthof Gösser-Bräu – Lienz, Johannesplatz
Energie Tirol
10.00 -15.00 Uhr Infostand von der Abteilung Umwelt und Zivilschutz der Stadtgemeinde Lienz zu Fördermöglichkeiten von Elektro-Autos und Elektro-Transporträder Stadt Lienz
10.00 – 15.00 Uhr Infostand der TIWAG AG zum Thema E-Mobilität TIWAG AG
10.00 – 15.00 Uhr Infostand Regionalenergie Osttirol E-Car-Sharing – FLUGS

Mobilitätstag2017 Plakat